| | Fuer alle Notfaelle und Anfragen gilt folgender Hinweis vorab: Im Notfall könnt Ihr selbst oben Einträge machen, die wir dann sobald wie moeglich lesen und bearbeiten.
Nun zu aktuellen Situationen:
05.05.2009
Liebe Freiwillige,
zum Verlauf der Entwicklung der Grippeinfektion in Mexico, USA und teilweise andere Laender moechten wir euch informieren zu einigen aktuellen Fragen:
Dr. Burhard Rieke, unser zustaendiger Reise- und Tropenmediziner haelt uns auf dem Laufenden. Auch ihr selbst seid gebeten, fortlaufend mit euren Projektstellenverantwortlichen sowie mit euren Verantwortlichen in Deutschland in Kontakt zu bleiben.
Dr. Burkhard Riekes aktuelle Hinweise vom 3.5.2009 finden Sie unter www.malaria.de!! Hieraus ergeben sich einige leichte Entwarnungen hinsichtlich der Reisen ausserhalb von Mexico.
Am Ende des Monats April lauteten seine Hinweise wie folgt:
"In Übereinstimmung mit der Beurteilung der Kollegen im Ausw. Amt meine ich gegenwärtig, eine Empfehlung zur Ausreise ist nicht gerechtfertigt, zumal die Exposition im Flughafen und im Flieger deutlich gefährlicher sein kann als der Verbleib im Lande. Ich meine, man kann folgende Verhaltenshinweise geben:
- die mexikanische Entscheidung zur konsequenten Vermeidung von Menschenansammlungen ist richtig. Sie sollte ebenso konsequent umgesetzt werden. Vorräte einkaufen und im Hause bleiben, Kinder nicht zur Schule schicken, wenn möglich, nicht zur Arbeit gehen, zumal wenn dies mit viel Bevölkerungskontakt verbunden ist.
- Hygiene: Hände waschen, Grüßen durch Zuwinken statt Handschlag, Masken haben und auch tragen, wenn man unterwegs ist.
- Lebensmittel: gegartes Schweinefleisch ist sicher, was im Umkehrschluß heißt, rohes Fleisch kann von infizierten Schweinen stammen. Also: Schweinefleisch vermeiden oder sehr vorsichtig damit sein. Kein Spritzen (z.B. beim Anbraten), Flächen und Utensilien gut reinigen.
- Behandlung klären: wir wissen aus den USA (nicht aber positiv aus Mexiko), dass Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza) gegen das Virus wirken, nicht aber Amantadin und Rimantadin (einige Handelsnamen). Auf Vorrat beschaffen kann man nicht.
- Kontakt halten: Dt. Botschaft informieren, wer wo ist. Untereinander informieren, dabei Bewertungen möglichst unterlassen oder als solche deklarieren. Nachrichten hören. Informationen gibt es über www.diplo.de (Auswärtiges Amt), www.who.int (Weltgesundheitsorganisation), www.rki.de (Robert-Koch-Institut in Berlin, sicher ebenso auch über mexikanische Quellen und über die PAHO, die nord- und südamerikanische Unter-Organisation der WHO."
Damit habt ihr mehrere zusaetzliche Informationsstellen zur Verfuegung:
www.malaria.de www.diplo.de www.who.int www.rki.de und
fid-Notfall-Handy: 0049-(0)163-8830882 (24 h rund um die Uhr)
24.09.2008 - Information zu Bolivien
An alle Freiwillige in Bolivien
Liebe Freiwillige, liebe Freunde,
mit vielen anderen Freiwilligen aus Deutschland seid auch Ihr zur Zeit in Bolivien. Wir bekommen mit, dass die politische Situation in eurem Gastland spannungsreich ist. Wir gehen im Moment nicht davon aus, dass jemand von euch direkt gefährdet sein könnte, halten es jedoch aus unserer Erfahrung für gut, mit euch vorsorglich in Kontakt zu treten und zu bleiben. Die Situation kann sich lokal, regional verschärfen und für einige von Euch bedrohlich werden.(In diesem Sinne leitet ggf. diese mail auch an andere Freiwillige weiter.)
Unsere Empfehlungen sind:
1. Kontakt halten mit Euren BegleiterInnen
Wichtig ist immer, dass ihr vertrauensvoll im Kontakt bleibt mit Euren zuständigen BegleiterInnen im In- und Ausland.
2. fid-Notfall-Handy: 0049 – 163 – 8830882
Für alle Fälle steht Euch auch der Kontakt zu diesem fid-Notfall-Handy zur Verfügung. Hier ist immer – rund um die Uhr - einer von uns fid-MitarbeiterInnen zu erreichen. Es gibt auch eine kostenlose Möglichkeit für Euch von Bolivien aus, bei der der Empfänger zahlt: 800-10-0049 + Vorwahl mit 0 + Anschluss-Nummer in Deutschland.
Meldet euch dann, wenn Ihr es für nötig haltet oder vor Ort Fragen auftauchen, die nicht geklärt werden können. Wichtig ist aus unserer Sicht, dass Ihr in enger Absprache mit Euren BegleiterInnen am Dienstort immer das tut, was Ihr zu Eurer persönlichen Sicherheit für richtig haltet. Die Partnerbeauftragten am Dienstort sind für Eure Sicherheit mit verantwortlich.
3. www.fid-freiwilligendienste.de
Zusätzlich findet Ihr bei akuten Krisensituationen (bürgerkriegsähnliche Bedrohungen, Evakuierungsszenarien und ähnliche Situationen) immer auch Hinweise auf unserer Homepage unter www.fid-freiwilligendienste.de .
Über diese Homepage können wir ggf. auch miteinander kommunizieren! Sollte sich also die Sicherheitslage in Bolivien verschärfen, so findet Ihr dort ggf. aktuelle Informationen von uns und habt die Möglichkeit, dort auch Eure persönlichen Hinweise niederzuschreiben. Da seid Ihr nun drauf!
4. Erhöhte Aufmerksamkeit
Keinesfalls wollen wir mit dieser Info die Situation dramatischer zeichnen als nötig. Wir raten euch, nicht ängstlich aber sehr wachsam zu sein und zugleich euren Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort und auch mit eurer Entsendeorganisation in jedem Fall zu halten! Wichtig ist, Euch möglichst laufend zu informieren, ggf. auch über die Homepage des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertigesamt.de
Wir wünschen alles Gute und stehen Euch weiterhin zur Verfügung.
Rachel Eltrop und das gesamte fid-Team
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